OpenClaw ausprobieren

Der Hype um den KI-Agenten OpenClaw kennt keine Grenzen. Grund genug, das Tool in einer sicheren Umgebung einzurichten und auszuprobieren – und das völlig kostenlos.

Kaum hat man sich an die LLMs wie ChatGPT, Gemini oder Claude gewöhnt, kommt etwas völlig Neues um die Ecke. Während LLMs auf Prompts Antworten ausgeben, kann der KI-Agent OpenClaw Handlungen ausführen, etwa E-Mails schreiben, Programme installieren, im Internet recherchieren und programmieren. Vom Dialogmodus »Mensch fragt, KI antwortet« hin zum Agentenmodus »Mensch definiert das Ziel, KI plant und führt die notwendigen Schritte selbstständig aus«. OpenClaw ist das nächste große Ding, aber hohe API-Kosten und massive Sicherheitsrisiken schrecken viele ab. Die Lösung? Sie bauen ein Setup, das lokal, kostenlos und sicher ist.

Normalerweise ist der Betrieb von OpenClaw mit hohen Kosten verbunden. Denn für die API-Zugriffe auf Modelle wie Claude Node von Anthropic kommen schnell mal 100 Euro zusammen – an einem Tag. Wenn Sie Cloud-Modelle nutzen, zahlen Sie für jeden einzelnen Token. Doch mit Gemma 4 und Qwen 3.6 kommen neue Modelle ins Spiel, die sich auf dem eigenen Rechner betreiben lassen, ohne dass dieser besonders leistungsstark sein muss. Der Artikel verwenden Gemma 4 in der Variante 26B A4B, das einen guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Qualität bietet. OpenClaw benötigt weitreichende Zugriffsrechte, um effizient zu sein. Da der KI-Agent mit Vollzugriff auf das System reichlich Unheil anrichten kann, empfiehlt es sich, ihn in ein separates, abgeschottetes System zu packen. Das kann eine virtuelle Maschine, ein Docker-Container oder ein zweiter Rechner sein, etwa ein Raspberry Pi. Der Artikel wählt den Weg der virtuellen Maschine. OpenClaw läuft darin und hat keinen Zugriff auf das restliche System. Auf dem Hauptsystem läuft das KI-Modell, das als Gehirn von OpenClaw fungiert. Agent und KI-Modell kommunizieren über einen lokalen Server. […]

Fachartikel für Chip