Java ist nach wie vor eine der am häufigsten verwendeten Programmiersprachen der Welt. Grund genug, einen Blick darauf zu werfen und die Grundlagen zu verstehen.
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die James Gosling und Patrick Naughton 1995 entwickelt haben. Sie ist skalierbar, plattformunabhängig und eine der populärsten Programmiersprachen weltweit. Mit Open JDK lässt sich die Arbeitsweise von Java nachvollziehen, und Sie erstellen damit eigene Programme.
Java ist kein monolithisches Konstrukt, sondern setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Die Java Runtime Environment (JRE) ist die Laufzeitumgebung für Benutzer, die Java-Programme nur nutzen und nicht entwickeln wollen. Sie kann nur mit bereits kompiliertem Java-Code umgehen. Ein kompiliertes Programm mit der Endung .class lässt sich auf jedem Computer ausführen, auf dem JRE installiert ist. Das Java Development Kit (JDK) ist ein Komplett-Paket. Es enthält neben dem JRE zahlreiche Java-Entwicklungswerkzeuge. Der Java-Compiler javac liest den Quellcode aus Dateien mit der Endung .java und schreibt den Bytecode in Dateien, die auf .class enden. Der Bytecode des Compilers ist auf unterschiedlichen Plattformen identisch. Die Java Virtual Machine (JVM) ist in JDK und JRE enthalten und fungiert als Vermittler zwischen dem Java-Bytecode und dem zugrunde liegenden Betriebssystem und der Hardware. Sie übersetzt den Bytecode in eine Maschinensprache, die der Rechner verstehen kann. Daher gibt es für verschiedene Betriebssysteme unterschiedliche JVMs. […]
Fachartikel für LinuxWelt