Mit Jupyter erstellen oder nutzen Sie interaktive Notebooks, in denen sich ausführbarer Code und erklärender Markdown-Text abwechseln. Die Notebooks laufen im Browser
Ein Jupyter-Notebook ist ein Dokument, das Code und dessen Ausgabe nahtlos miteinander verbindet. Es ermöglicht Ihnen, Code auszuführen, die Ergebnisse anzuzeigen und Erläuterungen, Formeln oder Diagramme hinzuzufügen. Das macht das Ganze transparent, verständlich und nachvollziehbar. Der Name Jupyter spielt auf den ursprünglichen Schwerpunkt auf Julia, Python und R an. Fernando Pérez hat das Projekt 2014 veröffentlicht.
Neben eigenen Notebooks erstellen können Sie auch fertige Notebooks herunterladen, um fremden Code zu verstehen, anzuwenden und damit zu experimentieren. Jupyter kann den Kernel wechseln. Es gibt Kernel für mehrere Python-Versionen und für mehrere Dutzend Programmiersprachen, darunter Java, C++, Typescript und sogar Fortran. Der Standard-Kernel ist für Python zuständig. Der Kernel ist das Gehirn eines Jupyter-Notebooks. Wenn Sie in einem Notebook Code ausführen, verarbeitet der Kernel diesen Code und liefert die Ergebnisse. Die Notebooks lassen sich zudem in die Formate HTML, PDF, Markdown oder LaTeX exportieren und mit anderen Nutzern teilen. Die Formate finden Sie im File-Menü unter „Save and Export Notebook As“. […]
Fachartikel für LinuxWelt